Die Geschichte von Kaffee ONKO beginnt 1950 als die Bremer HAG AG ihr Sortiment um einen stimulierend wirkenden, koffeinhaltigen Bohnenkaffee erweitert. Durch den zweiten Weltkrieg sind die Produktionsanlagen der HAG vollständig zerstört. In den folgenden 13 Jahren werden die Produktionsgebäude wieder aufgebaut und neue, moderne Maschinen angeschafft. Das eingebrochene Auslandsgeschäft wird erneuert und ab 1958 werden die wachsenden Märkte wieder mit Kaffee aus dem Hause HAG versorgt.
1956
Die Produktpalette wird überarbeitet. Von nun an steht ONKO in den Sorten Gold, Silber und Braun in den Läden. In der Werbung wird ONKO oft mit einer weiteren Marke der HAG AG präsentiert, dem namensgebenden entkoffeinierten Kaffee HAG.
1958
Kaffeeautomaten halten zunehmend Einzug in die Büros der industrialisierten Länder. Auch ONKO nutzt den diese Entwicklung und versorgt seine Kunden jetzt in der Nähe ihres Arbeitsplatzes mit ONKO Blitz und ganzbohnigem Röstkaffee.
1950
Als erster koffeinhaltiger Kaffee der HAG AG werden die Sorten ONKO Gold, Rot, Grün und Braun im deutschen Markt eingeführt. Seither finden die typischen 250 Gramm Packungen in den modischen Pastellfarben ihren Weg in die Haushalte der Deutschen.
1958
Ein Lieferservice wird etabliert. Transporter liefern ONKO Kaffee nun zu den Stammkunden.
1958
1958 wird die elektrische Kaffeemühle von ONKO entwickelt. Das moderne Elektrogerät ist durch die hohen Stückzahlen für zahlreiche Bundesbürger erschwinglich.
1950er
Bereits in den 50er Jahren verfolgen die Deutschen die erste Fernsehwerbung von ONKO, welche noch in Schwarz-weiß über die Bildschirme flimmert.
50er
In den 60er Jahren entwickelt ONKO zahlreiche neue Produktkonzepte, die schnell Marktreife erlangen. Anknüpfend etwa an den Erfolg der elektrischen Kaffeemühle, wird 1961 der vollautomatische ONKO-Kaffee-Automat und ein Jahr später ein ONKO Kaffeefilter entwickelt. Damit erleichtert ONKO tausenden von Kaffeegenießern das Zubereiten ihrer morgendlichen Tasse frisch gebrühten ONKO Kaffees.
Die Belieferung des Einzelhandels erfolgt auf direktem Weg mit dem regelmäßigen Frischedienst. Die typischen orangefarbenen Kleinbusse prägen das Straßenbild in dieser Zeit und sind untrennbar mit dem Namen ONKO verknüpft.
1964
In der Werbung wird ONKO zusammen mit den Marken HAG und KABA präsentiert und zeigt die hochwertige Qualität der Marken und Ihre Vielseitigkeit. So kann die HAG AG ein breites Publikum von Kaffeegenießern mit den unterschiedlichsten Kaffeevorlieben ansprechen.
1968
1968 ist ein entscheidendes Jahr, denn der erste ONKO Filterkaffee kommt auf den Markt. Er wird in der neu entwickelten Vakuumverpackung verkauft, die den bestmöglichen Schutz des frischen Kaffeearomas und eine einfache Zubereitung garantiert.
1961
ONKO gehört zum Frühstück dazu. Diese Anzeige im typischen Design der 60er Jahre rückt die Tasse ONKO Kaffee in den Mittelpunkt eines gelungenen Starts in den Tag.
1965
Das Erscheinungsbild von ONKO wird überarbeitet, um den sich verändernden Bedürfnissen der Verbraucher nach Spitzenqualität, mildem oder herzhaftem Kaffee zu entsprechen. ONKO gibt es ab jetzt in den Sorten Gold, Mild und Mocca.
1969
„Temperament in der Tasse“. Die anregende Wirkung frisch gebrühten ONKO Kaffees wird in einer breit angelegten Werbekampagne hervorgehoben. Unterstützt durch neue, unterhaltsame Radiowerbung soll die Marke mit frischem Wind begeistern.
60er
In den 70er Jahren erschließt ONKO ein völlig neues Marktsegment: Die Schifffahrt. Dafür werden spezielle Sondermischungen hergestellt. „Lloyd Extra“, „Neptun“ und „Passat“ werden den Bedingungen auf hoher See angepasst und an die verschiedensten deutschen und ausländischen Schifffahrtsgesellschaften geliefert. Auch auf Schiffen der Bundesmarine muss man nun nicht mehr auf eine Tasse ONKO Kaffee verzichten.
Die ONKO-Produkte unterliegen – damals wie heute - strengen Qualitätskontrollen. Von der Anlieferung des Rohkaffees bis zur Verpackung gilt die oberste Priorität immer der geschmacklichen und optischen Beurteilung der Ware. Das garantiert ein gleichbleibend hohes Niveau und vollendet harmonischen Kaffeegenuss.
1971
1971 steht im Zeichen des „M“, denn ONKO führt ein neues Produkt im Markt ein. Mit ONKO M steht nun ein milder, bekömmlicher und koffeinhaltiger Spitzenkaffe in den Regalen der Supermärkte und auf den Ladentheken der Republik. Das goldene M ist das Markenzeichen der Sorte und signalisiert die durch doppelte Veredelung erreichten hochwertigen Produkteigenschaften: „Magenmilder Muntermacher – mmmmmmh“.
1975
In der weiteren Phase der Werbekampagne wandelt sich die ONKO-Werbung und wird lebendiger. Anstelle der Produktdarstellungen werden nun sympathische Kaffeetrinker beim Genuss ihrer täglichen Tasse ONKO-Kaffee gezeigt.
1978
Mit dem neuen EAN-Code wird das Einkaufen einfacher. Der Code kann von den automatischen Kassen gelesen werden und enthält Informationen über Namen, Ursprungsland oder Artikelnummer des Herstellers.
1973
Die drei Filterkaffee-Sorten Gold, Mild und Mocca sollen als eine Produktfamilie erkannt werden aber eigenständige Profile erhalten. So erstrahlen die Sorten als Spezialitäten mit ihrem jeweils ganz eigenständigen Charakter durch ein umgestaltetes Verpackungsdesign in einem völlig neuen Erscheinungsbild und werden in den folgenden Jahren auf breiter Front beworben.
1974
Die Filterkaffeesorten werden in 250 Gramm Vakuumverpackungen verkauft, welche die Trendfarben der 70er Jahre aufgreifen. Damit setzt ONKO auch innerhalb der Markenfamilie der HAG AG neue Impulse. In der Startphase der Kampagne steht das Produkt im Mittelpunkt, um den Verbrauchern das neue Design zu präsentieren.
1977
Nicht vakuumverpackter Kaffee verliert in einem natürlichen Prozess mit der Zeit seine Aroma- und Geschmacksstoffe. Da ganze Bohnen nach dem Röstvorgang noch eine Zeit lang „abgasen“, können sie nicht luftdicht verpackt werden. Die HAG AG führt daher als erstes Unternehmen eine Verpackung mit einem Ventil ein. Dadurch behalten die Kaffeebohnen ihr gesamtes harmonisches Aroma.
70er
Strenge Winter mit starkem Frost führen zu erheblichen Ernteausfällen in Brasilien. Dadurch stiegen die Rohstoffpreise für Kaffee, was die Kaffeeimporteure vor große Probleme stellt.
Da Filterkaffee längst einen festen Platz im Kaffeemarkt inne hat, liegt der Schwerpunkt in diesem Jahrzehnt vor allem darauf, den Verbrauchern durch aufmerksamkeitsstarke Verpackungsdesigns und Werbekampagnen die ONKO-Produkte zu präsentieren. Für die bekannteste Kaffeesorte wird erstmals die grüne Farbgestaltung auf der Verpackung genutzt, die bis heute den hohen Wiedererkennungswert von ONKO Kaffee garantiert.
1986
Die Filterkaffee-Produkte werden den veränderten Verbraucherwünschen und aktuellen Trends gestalterisch angepasst. „ONKO Der Festliche“ ist nun das bedeutendste Produkt der ONKO-Sorten. Zusätzlich stehen Verbrauchern noch die Sorten Natur Mild, Mocca Auslese und “Der Magensanfte“ zur Auswahl. Die neue Verpackung verdeutlicht das einheitliche Erscheinungsbild der Marke.
1987
„ONKO Der Festliche“ wird als beliebteste Sorte der ONKO Filterkaffees bundesweit im Fernsehen beworben denn er ist „reich im Aroma – weich im Geschmack“.
1983
Die neue TV-Werbung für „ONKO Der Festliche“ setzt ganz auf Authentizität. Sie vermittelt, wie sich auch Kaffetrinker anderer Marken von der Qualität und vom Geschmack von ONKO Kaffee überzeugen lassen.
1989
Um das Öffnen der Verpackungen zu vereinfachen erhalten die Filterkaffeesorten einen neuen Öffnungsmechanismus. Nun müssen nur noch zwei Laschen auseinander gezogen werden und schon ist die Verpackung geöffnet.
80er
In den 90er Jahren ändern sich die Kaffeegewohnheiten der Verbraucher. Mildere Sorten werden immer beliebter. ONKO reagiert darauf, indem man den schonenden Röstvorgang des Kaffees in der Werbung hervorhebt. Die Marke gilt als freundlich, aufgeweckt und sympathisch und überzeugt durch seinen samtweichen Geschmack.
1992
Das Filterkaffeesortiment wird um eine Sorte reduziert und umfasst nun die drei Sorten: ONKO Festlich, Naturmild und Sanft. Das Design der Verpackung wird angepasst, insbesondere wird das ONKO Marken-Logo erstmals im typischen ONKO-Grün neu gestaltet.
1995
Der aufkommende Markt für lösliche Kaffespezialitäten boomt. ONKO bietet erstmals lösliches Cappuccinopulver in den Geschmacksrichtungen Rum und Amaretto an – einzeln verpackt und somit bestens für zuhause oder unterwegs geeignet.
1999
Auf dem Cappuccino-Markt werden Großpackungen immer beliebter, worauf ONKO mit der Einführung einer großen 400 Gramm-Dose reagiert. In diesem Jahr feiert auch der erste entkoffeinierte Kaffee von ONKO seine Markteinführung.
1992
Mit einem „Geschmack der dich wachküsst“ gilt ONKO Kaffee von nun an als milder und samtweicher Kaffee für Genießer.
1995
1995 startet eine neue TV-Kampagne mit dem noch heute bekannten Slogan „trink ONKO – bleib happy“. Darin wird das freundliche und sympathische Image der Marke aufgegriffen und auf die 90er Jahre übertragen. In den Spots werden kleinere und größere Missgeschicke des Alltags dargestellt, die nach einer wohlverdienten Tasse harmonischen ONKO Kaffees gar nicht mehr so schlimm erscheinen.
1998
Das Verpackungsdesign der Filterkaffeesorten wird vollständig überarbeitet, die einzelnen Sorten grenzen sich nun optisch deutlich voneinander ab. Von dieser Zeit an wird die bis heute bekannte markentypische grüne Verpackung für ONKO festlich, der später unter dem Namen ONKO klassisch firmiert, genutzt.
90er
Im neuen Jahrtausend stehen bei ONKO vor allem Aktivitäten rund um die Produktgestaltung im Zentrum. Damals entsteht das bis heute typische Verpackungsdesign mit den typischen leuchtenden Farben. Die Produkte werden zunehmend oft zu Vorteilspreisen angeboten und den Kunden mit Aktionen wie Gewinnspielen gedankt.
2004
Die Familie der ONKO Filterkaffeesorten erhält ihr bis heute typisches Aussehen. Es orientiert sich an der bisherigen Farbgestaltung und wirkt nun zeitgemäßer, hochwertiger und sympathischer.
2005
ONKO setzt nun weniger auf klassische Werbemaßnahmen. Im Fokus stehen nun Marketingaktivitäten wie Sparangebote, Gratiszugaben oder Gewinnspiele.
2001
ONKO begeht den Start in das neue Jahrtausend mit zwei Produktneuheiten. ONKO klassisch entkoffeiniert und ONKO Cappuccino mit einer feinen Schokoladennote in der 500 Gramm Familienpackung kommen auf den Markt.
Seit 2010
Die Produktlinie der ONKO Filterkaffeesorten hat sich bewährt. Nur die Sorte „naturmild“ wird ab jetzt unter dem Namen „mild“ verkauft.